Lkw rollen `non stop ` durch die Republik

Polizeikontrollen sorgen für mehr Sicherheit

Total abgefahrener Reifen - Untersagung der Weiterfahrt, Bußgeld und Punkte

Total abgefahrener Reifen – Untersagung der Weiterfahrt, Bußgeld und Punkte

Auszug aus der Pressemeldung der Polizeidirektion Oldenburg:

Am Donnerstag, dem 07.05.2015, kontrollierten speziell ausgebildete Polizeibeamte der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg an der A 28
im Landkreis Ammerland den gewerblichen Güter- und Personenverkehr.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 37 Fahrzeuge, bei denen 25
Fahrzeuge zu beanstanden waren. Dies entspricht einer
Beanstandungsquote von 67 Prozent. 12 Fahrern wurde vor Ort die
Weiterfahrt untersagt.

Überladung, schlampige Ladungssicherung, schlechter
technischer Allgemeinzustand der Fahrzeuge und Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht waren die häufigsten Mängel, die von den Polizeibeamten festgestellt wurden.

Bei einem 49-jährigen Fahrzeugführer eines Sattelzuges aus den
Niederlanden stellten die Beamten erhebliche Verstöße gegen die Lenk-
und Ruhezeiten fest. U.a. missachtete er die Pflicht zur
Wochenendruhezeit und überschritt diese um sage und schreibe 84 Stunden. Weiterhin legte der Fahrer die wöchentliche Ruhezeit vier Tage zu spät ein. Für diese gravierenden Verstöße musste er deshalb eine Sicherheitsleistung von 1500,00 EUR entrichten.

Bei einem Sattelzug aus Tschechien, der auf dem Weg nach Emden war, waren die Bremsscheiben der Vorderachse komplett eingerissen. Die Weiterfahrt wurde bis zur Schadensbehebung untersagt. Der 31-jährige Fahrer musste vor Ort eine
Sicherheitsleistung in Höhe von 450,00 EUR hinerlegen.

Auf einem Lkw wurde ein Kunststoffcontainer mit 470 Liter flüssigen
und entzündbaren Stoffen gänzlich ohne Ladungssicherung befördert.
Gegen den 52-jährigen deutschen Fahrzeugführer leiteten die
Kontrolleure ein Bußgeldverfahren ein und untersagten bis zur
Nachsicherung die Weiterfahrt.

Auszug aus der Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein:

Burghausen – Gleich zweimal stellte die Verkehrspolizei bei einer Lkw-Kontrolle auf der A 94 erhebliche Verstöße fest. Beide Fahrer haben mindestens mit einem Bußgeldverfahren zu rechnen.

Am Samstag, den 2. Mai, gegen 8 Uhr, wurde ein bulgarischer Lkw-Fahrer eines türkischen Sattelzugs einer Kontrolle an der Anschlussstelle Burghausen unterzogen. Neben einem abgefahrenen Reifen ohne Profil am Sattelauflieger wurde von der Autobahnpolizei auch noch die Ladungssicherung bemängelt. Es wurde festgestellt, dass der Lkw-Fahrer für die Ladungssicherung gefälschte Spanngurte verwendete. Diese sind nicht mit einem geprüften Spanngurt vergleichbar. Bereits bei der geringsten Belastung können die gefälschten Gurte reißen. Die Spanngurte wurden sichergestellt und werden vernichtet. Der Fahrer musste für das zu erwartende Bußgeldverfahren eine Sicherheitsleistung hinterlegen und konnte mit neu gekauften Gurten seine Fahrt fortsetzen

Am Samstag, den 2. Mai, gegen 10 Uhr, wurde von den Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein ein viel zu schnell fahrender ungarischer Sattelzug festgestellt. Von der Autobahnpolizei wurde eine Geschwindigkeit von ca. 100 km/h statt er erlaubten 60 km/h auf der zuvor befahrenen B 12 nachgewiesen. Der Lkw-Fahrer musste für das zu erwartende Bußgeldverfahren eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Außerdem muss er mit zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Lasiportal hat zum Thema Ladungssicherung auf der Startseite unseres aktiven Beraters Michael GIRBES in Alpen/NRW (www.michael-girbes.de) die passenden Grundsätze gefunden:

•   “ Die Ladung ist so schwer, da kann nichts verrutschen “
•   “ Ich fahre immer vorsichtig, das passt schon “
•   “ Bisher ist noch nie was passiert “

>> Polizeikontrollen sorgen für mehr Sicherheit

Quelle: Verlag Deutsche Polizei, Hilden
>> Mangelhafte Ladungssicherung

Quelle: Lasiportal

>> Verantwortlichkeit des Fahrers

Quelle: Verlag Günter Hendrisch GmbH

 

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