BGL begrüßt Meldebehörde für Benzinpreise

Bundesverband fordert allerdings, gestiegene Dieselpreise an Auftraggeber und damit an die Kunden weiterzugeben

Meldebehörde für Benzinpreise wird vom BGL begrüßt

Meldebehörde für Benzinpreise wird vom BGL begrüßt

Die Einführung einer Meldebehörde zur Beobachtung der Benzinpreise ist aus Sicht des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. ein erster Schritt, das Benzinpreismikado mit seinen heftigen, tagesbezogenen Preissprüngen politisch anzugehen. Allerdings warnt der Verband vor allzu großen Hoffnungen.

Durch die Beobachtung der Märkte bleibt die Marktmacht der Ölmultis ungebrochen. Lediglich bei unerlaubten Preismanipulationen könnte das Kartellamt einschreiten. Das bisherige Verfahren des Benzinpreismikados setzt allerdings keine direkten Absprachen voraus, sondern ist quasi ein „Selbstläufer“. Ob die Meldebehörde daran etwas ändern kann, muss in Zukunft noch unter Beweis gestellt werden.

Unabhängig von den Tagesschwankungen hat der Dieselkraftstoffpreis im Jahresvergleich um gut 8 Prozent zugelegt. Daran wird eine Meldebehörde kaum etwas ändern, da die EU ihren Dieselkraftstoffbedarf nicht aus eigenen Raffinerien decken kann und auf die Belieferung vom Weltmarkt angewiesen ist.

Der BGL sieht deshalb keinen anderen Weg als die gestiegenen Dieselpreise an die auftraggebende Transportkundschaft und damit direkt an die Verbraucher weiterzugeben. Ohne Preisanpassungen können die mittelständischen Transportunternehmen bei äußerst geringen Margen im Wettbewerb nicht überleben.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:

BGL begrüßt Meldebehörde für Benzinpreise . . .

Quelle: BGL; Breitenbachstraße 1, 60487 Frankfurt am Main

Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:

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