Gefahrgutspezialisten übten den Ernstfall

Gefahrgutübung der Gefahrgutspezialisten des Kreises Stormarn / Gefährdungspotential durch Gefahrguttransporte immer größer

Gefahrgutspezialisten des Kreises Stormarn bei der Übung (Foto: polizeipresse.de)

Gefahrgutspezialisten des Kreises Stormarn bei der Übung (Foto: polizeipresse.de)

Nachmittags in Stormarn: Viele Bürger sahen die Feuerwehr in Alarmfahrt. Die Beschriftung der Fahrzeuge war nicht zu übersehen. „LZ-G“ stand in großen Buchstaben auf den Einsatzfahrzeugen, die in Richtung Todendorf unterwegs waren. Es handelte sich um eine Alarmübung des Löschzug-Gefahrengut (LZ-G) des Kreises Stormarn.

Die Experten für Gefahrengutunfälle übten zusammen mit den Feuerwehren Mollhagen und Todendorf den Ernstfall. Das Szenario: Polizisten hatten bei der Überprüfung eines Lkws festgestellt, dass von der Ladefläche des Sattelaufliegers großflächig Flüssigkeit tropfte.

Da es sich dabei offenbar um konzentrierte Schwefelsäure handelte, wurde die Kontrollstelle weiträumig abgesperrt und die Feuerwehr gerufen. Gleichzeitig rüsteten sich weitere Trupps unter schwerem Atemschutz mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) aus.
Um dem immer größer werdenden Gefährdungspotential durch sogenannte Risikobetriebe und durch Transporte von gefährlichen Gütern auf Schiene, Straße und Wasser zu begegnen, sind Spezialfahrzeuge und Geräte erforderlich, die nicht in jeder Gemeindefeuerwehr vorgehalten werden können.

Der Löschzug-Gefahrgut (LZ-G) ist eine Einheit des Kreises, die sich aus Personal der Feuerwehren des Kreises Stormarn zusammensetzt. Fahrzeuge, Gerät und Material werden von Bund, Land und Kreis vorgehalten. Der LZ-G kommt immer dann zum Einsatz, wenn es zu einem Unfall mit Gefahrstoffen gekommen ist.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Stormarn; presseportal.de/polizeipresse

 

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