Versandhandel ignoriert Gefahrgutvorschriften

Testbestellungen mit gravierendem Ergebnis: Falsche Verpackungen und ungenügende Kennzeichnung

Viele Versandhändler ignorieren Gefahrgutvorschriften; bisweilen wird das Transportgut sogar im Führerhaus transportiert (Foto: Archiv)

Viele Versandhändler ignorieren Gefahrgutvorschriften; bisweilen wird das Transportgut sogar im Führerhaus transportiert (Foto: Archiv)

Beim korrekten Umgang mit Gefahrgut ist der internetbasierte Versandhandel offenbar ziemlich blank. Das beweisen Testbestellungen, die die Redaktion der Fachzeitschrift Gefahr/gut, einer Schwesterpublikation der VerkehrsRundschau aus dem Verlag Heinrich Vogel, im Sommer dieses Jahres bei 25 Versandhändlern getätigt hat.

Das alarmierende Ergebnis: Von 25 Versandstücken waren nur vier im Sinne des Gefahrgutrechts korrekt verpackt und gekennzeichnet. Bestellt wurden Waren, die für jedermann im Handel zu haben sind, die aber als Gefahrgut eingestuft sind und deshalb beim Versand besonders gekennzeichnet und verpackt werden müssen. Dazu zählen Feuerzeuge, Nitroverdünner, Rauchpatronen, Druckluftspraydosen oder etwa Batteriesäure.

Der Test zeigt auch: Falsche Verpackungen und fehlende Kennzeichnung gehen dabei selten vom Hersteller selbst aus. Das Problem liegt in den meisten Fällen beim Handel, wo Mitarbeiter offenbar wenig Kenntnisse beim Umgang mit gefährlichen Gütern besitzen. So wurden korrekt gekennzeichnete Kartonagen für den Versand einfach in eine nicht gekennzeichnete Außenverpackung gesteckt.

Den vollständigen Text lesen Sie hier:

Versandhandel ignoriert Gefahrgutvorschriften . . .

Quelle: verkehrsrundschau.de;Springer Fachmedien München GmbH
Aschauer Straße 30, 81549 München

 

Weitere Infos zu dieser Thematik gibts im Lasiportal:

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