Lkw-Kontrollen und Ladungssicherung

” Brummi´s im Blick “

Die Sicherung der Stirnwand war gegeben – jedoch haperte es mit dem Formschluss nach vorn. Foto: Lasiportal

Mangelnde Ladungssicherung bei zahlreichen Lkw – das ist die Realität der täglichen Kontrolltätigkeit der Polizei auf den Autobahnparkplätzen – und nicht zuletzt die folgenschwere Erkenntnis im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen.

Lasiportal gibt nochmals einen Überblick über die wichtigsten Vorschriften im Zusammenhang mit dem Gütertransport auf der Straße:

§ 22 StVO – Ladung,
§ 23 StVO – Sonstige Pflichten der Fahrzeugführenden,
§ 30 StVZO – Beschaffenheit der Fahrzeuge,
§ 31 StVZO – Verantwortung für den Betrieb von Fahrzeugen,
§ 412 HGB – Verladen und Entladen,
VDI 2700 – Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen,
DIN EN 12 642 – Mindestanforderungen an den Fahrzeugaufbau.

Im Zuge der bundesweiten Kontrollen “Brummis im Blick” waren die Kontrollergebnisse eher erschreckend; bei nach wie vor hoher Beanstandungsrate helfen im Einzelfall offenbar nur konsequente Maßnahmen mit Bußgeld und Gewinnabschöpfung.

So hatte auch die Polizei in Köln am Kontrolltag “Brummis im Blick” alle Hände voll zu tun.

>> Brummis im Blick – Kontrollen in NRW
Quelle: Presseportal.de, Hamburg

 

 

 

 

 

 

zuletzt mussten einmal mehr Beamte der Polizei Dortmund machen, die auf den Autobahnen in ihrem Aufsichtsbereich Lkw-Kontrollen zur Überwachung des gewerblichen Güterverkehrs durchführten.

In den Abend- und Nachstunden kontrollierten die Beamten auf dem Autoahnparkplatz “Kleine- Herrenthey” an der A 2 in Höhe Dortmund – Holthausen insgesamt 38 LKW in verschiedenen Fahrzeugkombinationen und Gewichtsklassen. Bei 14 Fahrzeugenwurden zum Teil erhebliche Ladungssicherungsmängel festgestellt, die in sieben Fällen zur Untersagung der Weiterfahrt geführt haben.

Bei zwei Fahrzeugen handelte es sich um Gefahrguttransporter, die teilweise das Gefahrgut nicht oder nur unzureichend gesichert hatten. Zwei weitere Lkw durften ihre Fahrt nicht fortsetzten, da gravierende Mängel an der Fahrzeugtechnik festgestellt wurden. Vor Ort unterstützten zwei Sachverständige die Beamten bei der Begutachtung der angehaltenen Lkw. Bei einem Großraum- und Schwertransport stellten sie eine Überladung sowie als auch mangelhafte Ladungssicherung fest. Ein niederländischer Transporter wog rund 69 Tonnen statt der erlaubten 40 Tonnen und wies somit eine Überladung von 75 Prozent auf. Auch hier konnte eine Weiterfahrt erst nach entsprechender Ab-/Umladung erfolgen.

Die Beamten wollen ihre Bemühungen fortsetzen, “um die Sicherheit auf den Autobahnen durch Aufklärung und Kontrollen zu erhöhen”.

Die Verkehrssicherheitsberater der Autobahnpolizei standen im Anschluss auf dem Autohof “Lippetal” an der A 2 Ausfahrt Uentrop.

Zwei Tage lang, jeweils von 10 bis 17 Uhr, machten sie dort durch Präventionsgespräche, mit einem Lkw- Überschlagssimmunaltor und anderen technischen Sicherheitsvorkehrungen die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam.

Über diese Aktionen können Sie sich auch beim na-Presseportal informieren:

Quelle: Polizeipräsidium Dortmund; presseportal.de/polizeipresse

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