Weltmeister auf dem 18-Tonnen-Lkw

35-Jähriger aus Babenhausen wird solo und mit der Mannschaft Weltmeister der Lkw-Fahrer / Theorieteil zur Ladungssicherung

Marcus Ritter (links) aus Babenhausen ist Weltmeister im 18-Tonner-Lkw

Marcus Ritter (links) aus Babenhausen ist Weltmeister im 18-Tonner-Lkw

Marcus Ritter aus Babenhausen ist Weltmeister der Berufskraftfahrer: in Vorarlberg holte der 35-Jährige den Titel im 18-Tonnen-Solo und mit dem Deutschen Team. „Ich habe vorher weder extra trainiert noch besonders viel für die Theorie gelernt“, erzählte er der “Augsburger Allgemeinen“.

Rund 200 Fahrer aus 18 Nationen waren bei der Weltmeisterschaft in Österreich dabei. Dabei waren bei einer solchen Meisterschaft ganz alltägliche Dinge gefragt: Einparken, die Höhe des Trucks schätzen, Slalom fahren oder – besonders anspruchsvoll – auf einer Wippe das Gleichgewicht halten. Bei der WM war Ritter in seiner Klasse der Einzige, der sein Gefährt zehn Sekunden in der Waage halten konnte.

Rekordgeschwindigkeit legte er beim Schneekettenanlegen an den Tag: In 54 Sekunden war ein Rad fertig. Obwohl er kaum gelernt hatte, machte er im Theorieteil nur drei Fehler. 60 Fragen drehten sich rund um Straßenrecht und Verkehrsrecht, um ordnungsgemäße Ladungssicherung und Erste Hilfe.

Ein ganz Unbekannter ist Ritter unter den Lkw-Fahrern aber nicht: Viermal wurde er bereits Deutscher Meister, einmal Vize-Weltmeister. 1986 fuhr er seine erste Meisterschaft, allerdings mit einem ferngesteuerten Minitruck. 1995 folgte das erste Kräftemessen mit einem 7,5-Tonner, und kaum hatte er den Lkw-Führerschein, feierte Ritter auch in dieser Klasse seine ersten Erfolge.

Den Originaltext finden Sie hier:

Keiner kann 18 Tonnen geschickter lenken . . .

Quelle: Augsburger Allgemeine; Presse-Druck- und Verlags-GmbH, Curt-Frenzel-Straße 2, 86 167 Augsburg

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Berufskraftfahrer messen sich in Ladungssicherung . . .

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