SVG – Autohof stand erneut im Blickpunkt

Aktionstag von POLIZEI und BAG

Von der Polizei verwogener Holztransport mit erheblicher Überladung; Foto: Polizei Hersfeld

Von der Polizei verwogener Holztransport mit erheblicher Überladung; Foto: Polizei Hersfeld

Das Kirchheimer Dreieck, inmitten der Autobahnen A 4, A5 und A 7, ist nach wie vor eine der Drehscheiben mitten in Deutschland. Neben der erheblichen Verkehrsdichte, bedingt durch den sich tangierenden Nord-Süd- und Ost-West-Verkehr gehören dort Verkehrsunfälle zum Tagesgeschehen. Die Polizei und alle Sicherheitsbehörden sind kontinuierlich vor Ort präsent, insbesondere um auch mit Verkehrslenkungs- Verkehrskontroll- und Verkehrssicherungsmaßnahmen gefahrenabwehrend tätig zu werden.

Vor diesem Hintergrund wurde die Fernfahrerstammtischveranstaltung am 06. Mai wiederum zu einem Aktionstag ausgeweitet, wobei der Schwerpunkt der Maßnahmen sowohl auf Aufklärung als auch auf Kontrolle gerichtet war.

Polizei und BAG waren mit Kontrolltrupps mobil auf dem Kirchheimer Dreieck unterwegs, und die Sonderdienstgruppe der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld führte auf dem Autohof mit einer mobilen Radlastwaage Gewichtskontrollen (Überladung) durch.

Fachlich und personell wurden die polizeilichen Maßnahmen durch Beamte der Hess. Polizeiakademie Wiesbaden unterstützt.

Mit dem Hessischen Fachverband Güterkraftverkehr und Logistik e.V., Dipl. Ing. Michael Katzer von der DEKRA, Manfred Hirth vom ADAC, dem KGF Service GmbH Steinau a.d. Straße und der Fuldaer Fachfirma MAROTECH wirkten weitere fachkompetente Partner der Verkehrsprävention an dem Aktionstag der Polizei in Kirchheim mit.

Besonderes Interesse zeigten die jungen auszubildenden Berufskraftfahrer der Siemensschule Wetzlar, die mit ihrem Lehrer Jörg Biemer auch dieses mal wieder bei den Kontroll- und Aufklärungsmaßnahmen für ihre weitere Ausbildung und berufliche Zukunft wichtige Erkenntnisse mitnahmen.

Am Ende des Aktionstages richteten die Beamten noch einmal den Blick auf die Verkehrsverstöße, die sie bei ihrer Kontrolle zu ahnden hatten. Auffälligstes Fahrzeug war ein Holztransporter, der mit mehr als 50 Tonnen Gesamtmasse auf der Radlastwaage verwogen wurde. Da erwarten Verlader und Fahrer empfindliche Bußgelder und Punkte im Flensburger Fahrerlaubnisregister. Ein erheblicher Teil der Holzstämme musste entladen werden und lagerte zunächst auf dem Gelände des Autohofes. Weiterhin notieren die Polizisten Verstöße gegen die StVO und gegen die TechKontrollVO. Neben einer Sicherheitsleistung und der Einleitung eines Verfallsverfahrens musste einem Fahrer die Weiterfahrt untersagt werden.

Junge Berufskraftfahrer-Auszubildende der Siemensschule Wetzlar lernen für ihre berufliche Zukunft - die Praxis ist einer der besten "Lehrmeister"

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>> Polizeikontrollen und Ladungssicherung/Aktionstag

Quelle: Lasiportal

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