Mehrkosten durch mangelhafte Ladungssicherung

Pflichten bei der Ladungssicherung müssen erfüllt sein / Innovative Produkte

Wer hat bei der Ladungssicherung welche Pflichten zu erfüllen?

Wer hat bei der Ladungssicherung welche Pflichten zu erfüllen?

Während des Transports von Gütern kann es zu einer Beschädigung der Ware kommen; Fehler bei der Ladungssicherung oder mangelhafte Ladungssicherung können hierfür der Grund sein.

Zumeist ergibt sich dann die Frage, wer für die Mehrkosten (Arbeitsaufwand, Material, Schäden) aufzukommen hat.Abgeklärt werden muss dann unter anderem, welchen Beförderungsauftrag der Transportunternehmer in Bezug auf die Lade- und Entladestelle hatte, wo die Güter übernommen wurden, wer die Ware geladen hat, und ob es vertragliche Regelungen hinsichtlich der Beladung gibt.

Klare rechtliche Voraussetzungen zum Thema Ladungssicherung gibt Paragraph 412 HGB (Handelsgesetzbuch):

Darin heißt es unter anderem, “dass der Absender das Gut beförderungssicher zu laden, zu stauen und zu befestigen (verladen) sowie zu entladen hat. Der Frachtführer hat für die betriebssichere Verladung zu sorgen” – bei all dem vorausgesetzt, dass sich aus den Umständen oder den Verkehrsregeln nicht etwas anderes ergibt.

Spezialist für das Thema Ladungssicherung ist das Fuldaer Unternehmen Marotech GmbH , das unter anderem drei verschiedene Antirutsch-Balken aus Gummi neu entwickelt hat. Denn die nur mit Zurrgurt oder Zurrkette und Formschluss gesicherte Ladung reicht nach VDI-Vorgaben oft bei Schwerlasten wie Betonelementen, Maschinen, Rohren/Rohrbünden, Stahlträgern oder Verladegestellen nicht aus.

Teile der Güter sind dann ungesichert – was bei Polizeikontrollen zur Folge hat, dass nachgerüstet werden muss.

Die neuen Antirutschbalken aus Gummi von Marotech sind zur dauerhaften Anwendung kostengünstiger als die bislang praktizierte Lösung, Kanthölzer oder Holzbalken immer wieder neu mit Antirutschmatten zu belegen.Ein weiteres innovatives neues Produkt sind die biegsamen Kantenschutz-Platten als sehr flexible Alternative zu Kantenschutzwinkeln.

Das Besondere: Dieser reißfeste Kantenschutz besteht aus einer massiven Kunststoffplatte, kann sich an die Formen verschiedenster Ladegüter anpassen und eignet sich zur Ladungssicherung von Betonelementen, Stahlteilen, Holzwinkeln oder Maschinen mit nicht rechtwinkligen Kanten. Das robuste Hilfsmittel schützt den Zurrgurt vor scharfkantigen Teilen, verhindert Verfärbungen auf dem Ladegut und eignet sich zudem als Schwingungsdämpfer.

Beispiele mangelhafter Ladungssicherung:

Fahrzeugtransport

Baumaterialien

Stückgut

Kranteile

Zurrkette

Öl-Unfall

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