Hauptunfallursache Mensch – Unfallforschung

Interssante aktuelle Links zum Thema:

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Die häufigste Unfallursachen sind Ablenkung, Müdigkeit, Fehleinschätzungen, Alkohol- und Drogenkosum

Unfallforschung – Risiko im Verkehr 2016

Nach einer groß angelegten Crash-only-Analyse und einer Auswertung von 905 Schadens- und Sachschäden in den USA ist der Mensch durch Ablenkung hinter dem Steuer das größte Risiko im Straßenverkehr. Weitere häufige Unfallursachen sind Müdigkeit, Fehleinschätzungen, Alkohol- und Drogenkosum.
Quelle: DOI:10.1073/pnas.1513271113

>> 19. Juni 2016 | Lastwagen bleibt im Baldinger Tor hängen: Fahrer mit zwei Promille
Quelle: Augsburger Allgemeine Schwäbische Landeszeitung; augsburger-allgemeine.de

>> 20.06.2016 Lkw rollte aus bislang unerklärlichen Gründen los
Quelle: Verlag Dierichs GmbH & Co KG; kassel-live.de

Volvo präsentiert Ergebnisse zur Unfallforschung

Hauptunfallursache Mensch

90 Prozent aller Lkw-Unfälle beruhen auf menschlichem Versagen. Das haben Forscher von Volvo Trucks in der Dokumentation „Europäische Unfallforschung und Sicherheitsbericht 2013“ festgestellt.

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Hauptunfallursachen: Unachtsamkeit und nicht angepasste Geschwindigkeit

Zu Unfällen kommt es vor allem, wenn Fahrer abgelenkt sind oder ihre Geschwindigkeit nicht einhalten oder falsch einschätzen. Mehr als 50 Prozent aller schweren Unfälle mit Lkw-Beteiligung seien Zusammenstöße zwischen Pkw und Lastwagen. Verletzungen trügen Lkw-Fahrer jedoch meist davon, wenn sie alleine von der Fahrbahn abkommen. Viel zu oft seien sie dabei auch nicht angeschnallt.

Erfreulich sei jedoch, dass die Zahl der tödlichen Unfälle auf den Straßen Europas seit Anfang der 1990er Jahre kontinuierlich zurückgegangen ist.

Bemerkenswert ist, dass nach Schätzungen der deutschen Versicherungswirtschaft noch immer bis zu 40 Prozent der Ladungen auf Lkw und Transportern so mangelhaft gesichert sind, dass andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Unfälle durch unzureichend gesicherte Ladung verursachen demnach jährlich bis zu 500 Million Euro Schaden. Bei jährlich rund 1 000 Unfällen mit Verletzten und Toten stellt die Polizei laut Statistischem Bundesamt „Ladung und Besetzung“ als Ursache fest. Bis zu 20 Prozent der Unfälle mit Nutzfahrzeugen könnten durch korrekte
Ladungssicherung vermieden werden, so die Meinung von Unfallforschern.

Die bundesdeutsche Haltung im Hinblick auf die DIN EN 12195-1 ( Zurrkräftenorm ) bleibt unerweichlich und setzt auf Verkehrssicherheit.
Der nach der deutschen Rechtsprechung geforderte Stand der Technik wird von der überarbeiteten Norm der EU sicherheitsbedenklich unterschritten. Demzufolge lehnen die Bundesregierung und unsere Kontrollbehörden die neue Sicherungskräftenorm bisher konsequent ab.

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Unfall auf der Autobahn (Foto: Archiv)

>> Unfälle von Güterkraftfahrzeugen
Quelle: Statistisches Bundesamt, 65 189 WI

>> Verkehrssicherheit, Unfallentwicklung
Quelle: Bundesverband Güterkraftverkehr
Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.

>> Assistenz-Systeme könnten Lkw-Unfälle verhindern
Quelle: Lsiportal.de

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