Ladung drückte gegen die Planen

Mangelnde Ladungssicherung bei zwei Sattelzügen / Weiterfahrt musste lange unterbrochen werden

Gleich zwei Sattelzüge mussten vornehmlich wegen mangelnder Ladungssicherung von der Autobahnpolizei Bad Hersfeld aus dem Verkehr gezogen werden.

Bei einem Lkw mit Planenaufbau hatte sich die Plane im linken Heck des Aufliegers stark nach außen gewölbt, was auf mangelhafte Ladungssicherung schließen ließ. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die aus 22 000 Kilogramm „Werbeflyern“ bestehende Ladung auf der Ladefläche des Sattelanhängers bereits teilweise umgestürzt war und in die Planen drückte.

Zudem wurde bei der anschließenden technischen Durchsicht festgestellt, dass beide Bremsscheiben der Vorderachse der Sattelzugmaschine vollständig gerissen waren.

Kurze Zeit später wurden die Beamten auf einen Sattelzug aufmerksam, dessen Plane fast zu platzen schien. Bei der Kontrolle wurde als Ursache eine völlig unsachgemäße Beladung des Fahrzeuges festgestellt. Die Ladung bestand aus demontierten Möbelstücken, die als Kulanzrückläufe eines Möbelversandhauseszur Aufbereitung nach Osteuropa geschafft werden sollten.

Ladungssichernde Maßnahmen waren nicht durchgeführt worden, es schien nur eine Frage der Zeit, bis sich die fast bis unter die Dachbeplanung geladenen Möbelteile verselbstständigen und die Plane durchbrechen würden. Die Weiterfahrt konnte hier zwei Tage später gestattet werden, nachdem die Ladung reguliert und die Mängel beseitigt waren.

 

Quellen: Polizeipräsidium Osthessen; presseportal.de/polizeipresse; Medienkontor Fulda, Neuenberger Straße 23, 36041 Fulda, leitung@medienkontor-fulda.de

Weitere Infos zu dieser Thematik gibt’s im Lasiportal:

Die 10 Gebote der Ladungssicherung . . .

BGI 649 Ladungssicherung auf Fahrzeugen . . .

Weiterfahrtuntersagung bei Schwerlastkontrollen . . .

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